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Wölfe polarisieren – zwischen Faszination, Furcht und politischem Streit. Doch was leisten sie wirklich für unsere Ökosysteme? Und warum entfacht ihre Rückkehr solche Debatten?

In dieser Folge spricht Sabine erneut mit Hanno Pilartz, Weidetierhalter aus Rheinland-Pfalz, der vielen Hörerinnen und Hörern aus Folge 72 und 80 bekannt sein dürfte. Gemeinsam werfen die beiden einen klaren, sachlichen Blick auf die aktuelle Situation: Wo steht der Gesetzgebungsprozess – und welche Folgen haben das neue Jagdgesetz und die Änderung des BNatSchG für Weidetierhaltende, Naturschutz und unsere Demokratie?

Hanno hinterfragt kritisch Begriffe wie Regulierung, Naturschutz und den günstigen Erhaltungszustand. Dabei zeigt sich, wie eng ökologische Zusammenhänge, politische Interessen und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind.

Außerdem geht es um den oft unterschätzten Einfluss der Wölfe auf Wälder, Wildbestände und die Artenvielfalt – und darum, was dieser Konflikt über unseren Umgang mit Demokratie und Natur verrät.

Am Ende steht die große Frage: Wie schaffen wir einen Umgang mit Landschaft und Wildtieren, der vernünftig, naturverträglich und zukunftsfähig ist – für uns und die Generationen nach uns?

Eine Episode für alle, die sich fundiert, offen und ohne Ideologie dem Thema Wolf nähern wollen.