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Hass ist keine Meinung, Liebe mehr als ein Gefühl. Aber beide werden durch Worte ausgedrückt. Wir wollen verstanden werden und andere verstehen, wir benutzen dazu unsere Sprache – bloß welche? »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen« sagen die Rechten, »alles Un-Wörter, die gehen ja gar nicht« sagen die Woken. Gibt es sowas wie eine »Sprachpolizei«? Sollen oder müssen wir gendern, und was bitte ist »kultursensible, nicht rassistische Sprache«? Im modernen Alltagsdeutsch steckt ganz viel Lutherbibel, im beschönigenden Sozialpädagogen- und Marketingsprech viel Verschleierung.