Dass das Leben strange ist, wissen
wir nicht erst seit dem gleichnamigen Episoden-Adventure von Dontnod
Entertainment. Um das zu erkennen reicht es, in einen Junggesellenabschied in
der Düsseldorfer Altstadt zu geraten. Trotzdem haben wir die erste Staffel des
hochemotionalen Mysterie-Teenie-Abenteuers um Max Caulfield und ihre Freundin
Chloe bis zum bitteren Ende mit Spannung verfolgt. Zeitmanipulation, tolle
Charaktere, schicke Optik und eine hervorragende Atmo machten „Life is Strange“
2015 zu einem der besten Spiele des Jahres. Im September 2018 startete nun der zweite
Teil, der jetzt, gut 15 Monate später, nach fünf Folgen zu einem Ende gekommen
ist - mit neuen Darstellern, neuer Story, aber bewährten Inhaltsstoffen. Kann
„Life is strange 2“ die Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen? Oder ist es
nur noch ein aufgewärmtes, abgenutztes Konzept?