Wer seine gesamte Infrastruktur in US-Clouds betreibt, begibt sich in gefährliche Abhängigkeiten. Im Podcast diskutieren wir, wie real die Risiken internationaler Machtspiele und Datenschutzprobleme sind und was Unternehmen dagegen tun können. Zwischen Know-how-Drain, geopolitischen Spannungen und drohenden Exportstopps braucht es einen klaren Blick auf die eigene IT-Landschaft. Unser Fazit: Resilienz beginnt mit bewusstem Design, nicht mit blindem Aktionismus.
**Zusammenfassung**
- Digitale Souveränität ist für Unternehmen essenziell, um geopolitische Risiken und Lock-in-Effekte zu minimieren
- Aktuelle Gefahren entstehen durch internationale Konflikte, politisch motivierte Eingriffe in IT-Infrastruktur und den Weggang von Know-how
- Besonders kritisch: die Abhängigkeit von US-Clouds und SaaS-Lösungen – auch in puncto Datenschutz und Compliance
- Die DSGVO-Lage ist trotz "EU-U.S. Data Privacy Framework" instabil und hängt stark von politischen Entwicklungen in den USA ab
- Unternehmen sitzen oft tiefer in der Abhängigkeit, als sie denken – selbst intern ist oft alles von wenigen Cloud-Anbietern abhängig
- Lösungsansätze sind u.a. europäische Cloud-Angebote, Open Source Software und Infrastructure as Code – allerdings mit vielen praktischen Grenzen
- Ein sofortiger Komplettausstieg ist unrealistisch, sinnvoller sind inkrementelle Anpassungen bei neuen Projekten
- Wichtig: Risiken realistisch bewerten und bewusste Designentscheidungen treffen, statt nur auf Komfort und Geschwindigkeit zu optimieren
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