In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man den nächsten sinnvollen Data-Science-Use-Case identifiziert. Egal ob man gerade erst mit Daten startet oder schon komplexe Produkte im Einsatz hat. Wir klären, wer in den Prozess einbezogen werden sollte, worauf man bei der Ideenfindung achten sollte und wie man Use Cases richtig bewertet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Perspektive der Nutzer*innen und die Umsetzbarkeit in Bezug auf Daten, Methoden und Technik. Eine Folge für alle, die Orientierung suchen, um den weiteren Weg auf ihrer Data-Journey zu gestalten.
**Zusammenfassung**
- Zielgruppe: Organisationen, die mit Daten Mehrwert schaffen wollen, aber unklar sind, welcher Use Case der nächste sein sollte
- Ausgangssituation: Entweder besteht noch keine Idee, oder es gibt bereits eine Idee, deren Umsetzbarkeit geprüft werden soll
- Beteiligte Rollen: Entscheider*innen, Fachexpert*innen, Anwender*innen sowie Data- & IT-Personal sollten früh eingebunden werden
- Ideation-Phase: Kreative Suche nach Problemen mit Hebelwirkung mit Fokus auf Pain Points, Engpässe, repetitive Tätigkeiten und Business Value
- Nutzer*innenzentrierung: Anforderungen, Nutzungskontext und Entscheidungsprozesse der Anwender*innen bestimmen, was ein Use Case leisten muss
- Technische Implikationen: Die Form der Ergebnisausspielung (z. B. Dashboard, API, E-Mail) hängt direkt vom Nutzungskontext ab
- Machbarkeitsprüfung: Datenlage, methodische Passung und technische Umsetzbarkeit werden realistisch bewertet
- Datenstruktur: "Must-have" vs. "Nice-to-have"-Daten, typische Hürden wie fehlende IDs, Möglichkeiten zur Verknüpfung
- Reifegrad beachten: Nicht zu groß denken, sowohl Überforderung bei geringer Reife als auch Overengineering bei hoher Reife vermeiden
- Dienstleisterfrage: Strategisches Assessment und Umsetzung trennen oder vereinen, beide Varianten haben nachvollziehbare Vor- und Nachteile
**Links**
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