Wie behandelt man Menschen, wenn es keine Leitlinien, kaum Ressourcen und oft keine sichere Lösung gibt? Lukas Helbig erzählt von Medizin im Südsudan, von Grenzsituationen in der Notaufnahme und der Realität im Alltag von Ärzte ohne Grenzen
Lukas Helbig ist Arzt in der Notfallmedizin an der Charité in Berlin und war für Ärzte ohne Grenzen im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik im Einsatz. In dieser Episode von Medical Portraits sprechen wir darüber, was Medizin unter extremen Bedingungen wirklich bedeutet: Entscheidungen unter Unsicherheit, Arbeit in Konfliktregionen und die Frage, wie man funktioniert, wenn das System an seine Grenzen kommt.
Lukas berichtet von einem zerstörten Gesundheitssystem, von Tuberkulose, Mangelernährung und ethnischen Spannungen – aber auch von Momenten, die seinen Blick auf Medizin grundlegend verändert haben. Es geht um Verantwortung ohne Rückfalloption, um Demut gegenüber anderen Wirklichkeiten und um die Kunst, Idealismus zu bewahren, ohne daran zu zerbrechen. Eine Folge über globale Gesundheit, humanitäre Medizin und die Realität hinter dem Einsatz für Ärzte ohne Grenzen.
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