In dieser Folge von Klartext KI begrüßen wir, Matúš und Alwine, Michelle Gutting (KI-Strategin und selbsternannte Brückenbauerin zwischen KI und Business).
Michelle nimmt uns mit in die Zeit vor dem großen Hype und berichtet, wie es war, sich schon vor 5-6 Jahren als "Exotin" aus dem Marketing in der damals noch sehr technischen KI-Welt zu bewegen.
Doch dann wird Tacheles geredet: Michelle ist alarmiert von der "Gefahr des Schweigens". Sie stellt fest, dass in vielen Unternehmen nicht offen über die drängendsten Fragen gesprochen wird: Wie werden sich Jobs wirklich verändern? Welche Kompetenzen sind in Zukunft gefragt und warum fehlen diese in Stellenausschreibungen? Und wie geht man damit um, dass Mitarbeiter längst private KI-Tools nutzen?
Die zentrale Botschaft lautet: Wir müssen diesen Dialog jetzt führen! Michelle liefert mit ihrem "First Use, then Case"-Prinzip einen genial einfachen Ansatz, wie Mitarbeiter die erste Hemmschwelle überwinden können. Anstatt direkt komplexe Business-Probleme lösen zu wollen, sollten sie KI erst im Kleinen und Privaten ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen – wie ein Koch, der seine Zutaten kennenlernt, statt direkt zum Bauern werden zu müssen.
Alle sind sich einig: Die Verantwortung für den Wandel liegt nicht nur bei der Unternehmensführung, sondern bei jedem Einzelnen, neugierig zu bleiben und die neuen Werkzeuge zu erkunden.
Timeline:
- 00:00 Intro & Vorstellung des Gastes
- 01:07 Eine Brückenbauerin in der Pre-Hype-Ära
- 05:55 Wie ChatGPT die KI-Welt für alle öffnete
- 09:34 Das Kernthema: Warum das Schweigen über KI-Folgen so gefährlich ist
- 22:16 Der Lösungsansatz: Was es mit "First Use, then Case" auf sich hat
- 34:26 Die Verantwortung im Wandel und der Blick in die Zukunft
- 41:06 Michelles abschließendes Plädoyer für den offenen Dialog
🔗 Weiterführende Links zur Folge
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