Was haben wir nicht alles versucht, um »psychisch gesund« zu sein: Wir waren in Therapie, haben Selbsthilfebücher über Zufriedenheit gelesen, unsere Ernährung umgestellt, unsere Kleiderschränke ausgeräumt, Orte, Boyfriends und Unis gewechselt. Aber eines blieb: der Drink. Pünktlich zum Mental Health Awareness Month 2022 reden wir darüber, was das Trinken eigentlich mit unserer mentalen Gesundheit macht. Denn lange Zeit war uns nicht klar, in wie viele Bereiche unseres Lebens der Alkohol eigentlich eingreift - und das auch schon, bevor wir in der handfesten Abhängigkeit steckten. Ein Grund dafür ist auch unser gesellschaftlicher Umgang damit: bedürftige Nachricht an den Ex geschrieben? Streit gehabt? Mal wieder nicht aus dem Bett gekommen? Dass Alkohol überall mit dabei war, bleibt oft nur eine Randnotiz. Deshalb sprechen wir in dieser Folge über die vielfältigen Folgen, die Alkohol für unsere mentale Gesundheit hat. Dabei geht es um Gehirnchemie, Schlaf, Selbstfürsorge, Gefühle und Beziehungskompetenz. Und wenn man sich nicht sicher ist: Wieso nicht einfach mal den Alkohol für eine Zeit aus der Gleichung nehmen und gucken ob sie sich dann leichter lösen lässt?
--------
Svenja Gräfen / Radikale Selbstfürsorge. Jetzt! Eine feministische Perspektive (Svenjas Website) // Unser Gespräch mit Svenja auf Spotify & Apple Podcast.
Judith Grisel / Never Enough: The Neuroscience and Experience of Addiction
Matthew Walker / Why We Sleep: The New Science of Sleep and Dreams (Dt: Das große Buch vom Schlaf)
Das Buch vom französischen Mönch, das Mika gelesen hat: Matthieu Ricard / Happiness: A Guide to Developing Life's Most Important Skill
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.