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Ein Besuch im Tierheim Arche Noah in Stuhr-Brinkum

Wenn das Geburtstagsgeschenk partout nicht stubenrein wird, wenn es plötzlich zuschnappt, die ganze Zeit Fell verliert oder doch keiner Gassi mit ihm gehen will – dann landet es am Ende oft im Tierheim. Vor allem über die Corona-Pandemie haben sich viele Menschen ein Haustier zugelegt. Doch es war nicht immer der Golden Retriever, der Labrador oder die Britische Kurzhaar. Es war auch der Wolfshund, der Pit Bull und die pflegeintensive Perserkatze.

Viele Tierheime wie etwa das Arche Noah in Stuhr-Brinkum laufen derzeit praktisch über vor Hunden, vor allem aber vor Katzen. Gerade Fundtiere machen neben den Abgaben aus Privathaushalten einen großen Anteil der Neuaufnahmen aus – denn nicht jeder gibt sein Tier in gute Hände ab. Der hohe Andrang trifft dabei auf eine Zeit, in der die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland zunehmend angespannt ist. Sei es die Energiekrise oder die Inflation: Viele Menschen halten ihr Geld zusammen, sparen, wo es möglich ist. Auch die Tierheime kämpfen mit starken Kostensteigerungen, viele von ihnen sind gerade jetzt auf jeden Euro angewiesen. Schwierig wird es dann, wenn zeitgleich die Spendeneinnahmen zurückgehen. Wir haben in dieser Folge die Leiterin des Tierheims Arche Noah besucht und gefragt: Wie ernst ist die Lage aktuell? Wie schaffen die Tierheime den Spagat? Und wie kann man die Einrichtungen vielleicht auch ohne Geld unterstützen?

Um das Thema Kastrationspflicht bei Katzen geht es auch in der "Aktiv im Archiv“-Folge vom 6. Juli mit dem Titel „Kastrieren für den Tierschutz“. Da hatte Luka das Thema im Gespräch mit Monique Gawronski aus dem Katzenbereich des Brinkumer Tierheims nochmal vertieft.

Kreis und Quer ist ein Podcast der Mediengruppe Kreiszeitung. Produktion: Luka Spahr und Hagen Wolf. Anregungen, Feedback und süße Katzenfotos immer gerne an podcast@kreiszeitung.de. Impressum: https://www.mediengruppe-kreiszeitung.de/impressum.


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