Zwei Projekte in der Region wollen mehr Nachhaltigkeit in die Landwirtschaft bringen
Ist das Verhältnis zwischen Umweltschützerinnen und Landwirtinnen überhaupt noch zu retten? Diese Frage stellte die Mediengruppe Kreiszeitung damals zum Auftakt des Projekts Brückenbauer in der Grafschaft Hoya. Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) wollte die beiden Parteien an einen Tisch bringen und gemeinsame Umweltschutz-Maßnahmen umsetzen. Wenige Kilometer weiter startete kurz darauf das Projekt FINKA. Das Ziel dort: Mehr Artenvielfalt auf niedersächsischen Äckern. Der Weg: Bio-Landwirtinnen und konventionelle Landwirtinnen ziehen gemeinsam an einem Strang. In unserer neuen Folge machen wir den Zwischencheck: Passen Umweltschutz und Landwirtschaft zusammen? Erste Ergebnisse stimmen zuversichtlich.
Bei der Auszeichnung des Brückenbauer-Projekts auf dem konventionell bewirtschafteten Hof Meyer-Wiertzema in Kirchweyhe haben wir mit dem Projekt-Initiator Yorck Müller-Dieckert und dem Landwirt Jan Wiertzema gesprochen, der selbst daran teilgenommen hat. Der Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, Karsten Behr, erklärt uns, was an dem Projekt so besonders ist.
Das FINKA-Projekt ist unter anderem im Landkreis Diepholz und im Landkreis Rotenburg in vollem Gange. Wir haben mit Leen Vellenga vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen in Visselhövede gesprochen, wie er als Projektmitarbeiter die ersten Ergebnisse der Auswertung beurteilt.
Kreis und Quer ist ein Podcast der Mediengruppe Kreiszeitung. Produktion: Luka Spahr und Hagen Wolf. Anregungen, Feedback und Kritik werden mit Freude gelesen unter podcast@kreiszeitung.de.
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