In Folge 8 ist Sophie Averkamp, Absolventin der Abteilung III – Kino- und Fernsehfilm, zu Gast bei Mareike. Sie sprechen über das Gefühl an der Hochschule zu sein, Erinnerungen an den Beginn des Studiums, über Tiefen und doch auch Leichtigkeit der Themen in Sophies Projekten, über die Begegnung mit Schauspieler*innen, über gemeinsame Bildsprache, wie man flexibel und spontan bleibt und dennoch gut vorbereitet sein muss, über die wichtigen ersten drei Tage am Set und wie man dann aber auch abschaltet und den eigenen Rhythmus findet.
"An jenem Tag im blauen Mond September
Still unter einem jungen Pflaumenbaum
Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe
In meinem Arm wie einen holden Traum.
Und über uns im schönen Sommerhimmel
War eine Wolke, die ich lange sah
Sie war sehr weiß und ungeheuer oben
Und als ich aufsah, war sie nimmer da.
Seit jenem Tag sind viele, viele Monde
Geschwommen still hinunter und vorbei
Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen
Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?
So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern.
Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst
Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer
Ich weiß nur mehr: Ich küsste es dereinst.
Und auch den Kuss, ich hätt' ihn längst vergessen
Wenn nicht die Wolke da gewesen wär
Die weiß ich noch und werd ich immer wissen
Sie war sehr weiß und kam von oben her.
Die Pflaumenbäume blühn vielleicht noch immer
Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind
Doch jene Wolke blühte nur Minuten
Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind."
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