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Das Internet ist, unter anderem, ein ideales Substrat für zwei Dinge: 1. für die Findung einer persönlichen, authentischen Identität und 2. für den Verlust derselben. Insbesondere Menschen, die sich auf Stellensuche befinden oder sich aus anderen Gründen positionieren müssen, ist dringend eine Entscheidung für die erste der aufgezählten Möglichkeiten anzuraten. Diese Aussage gilt nicht nur für hochdotierte Jobs (und auch nicht nur für Jobs), sondern für das ganze Leben. Erfolg auf der Jobsuche, Erfolg im Beruf und im Leben ist heute mehr denn je zuvor mit einer authentischen Identität verbunden, aus der die unverwechselbaren, mit Selbstbewusstsein getragenen Persönlichkeitsmerkmale hervorscheinen. Es bringt ja nichts, sich als perfekter, steriler Homunculus zu präsentieren. Sympathie entsteht durch Echtheit, und nicht durch Künstlichkeit oder Anpassung an Wasweißichwas. Wenn Menschen sich differenzieren wollen, sollten sie versuchen, zur Marke zu werden. Die Sogwirkung – also die Beliebtheit – starker Marken resultiert aus ihrer Authentizität. Das kann nur aus dem Selbst heraus funktionieren. Sämtliche Kriterien, die auf Menschen zutreffen, können auch auf Marken angewendet werden, und umgekehrt. Beim Menschen wie bei der Marke geht es um Positionierung und Differenzierung. Um Unterscheidbarkeit, Einzigartigkeit, Erkennbarkeit – und um Identität. Identität lässt sich aber nicht herstellen, indem man sich mit etwas oder mit jemand anderem identifiziert, denn sich Identifizieren heißt „sich gleich machen“. Etymologisch stammt der Begriff „Identität“ vom lateinischen Wort „idem“ ab, und „idem“ heißt „dasselbe“. Viele, insbesondere junge Menschen machen den Fehler, ihr Identitätsideal an die Erwartungen eines vermeintlich gültigen Mainstreams anzupassen. Der Mainstream ändert sich aber ständig. Und die Möglichkeiten der Einflussnahme sind so groß wie die Beeinflussbarkeit des Menschen. Viele übersehen, wohl aus einem Mangel an Erfahrung, bestimmt aber auch als Reaktion auf sozialen Druck, dass sie ihre Identität auf diese Weise der Beliebigkeit preisgeben, weit entfernt von sich selbst. Mit diesem Mechanismus wird der für die Differenzierung und Positionierung so wertvolle Faktor ‚Authentizität‘ aufgehoben. Das „Wörterbuch der Psychologie“ definiert Identität als „Bezeichnung für eine auf relativer Konstanz von Einstellungen und Verhaltenszielen beruhende, relativ überdauernde Einheitlichkeit in der Betrachtung seiner selbst oder anderer. Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Erikson (1902 – 1994), seines Zeichens Koryphäe auf dem Gebiet der Identitätsforschung, definierte Identität als „das Gewahrwerden der Tatsache, dass in den synthetisierenden Methoden des Ichs eine Gleichheit und Kontinuierlichkeit herrscht und dass diese Methoden wirksam dazu dienen, die eigene Gleichheit und Kontinuität auch in den Augen der anderen zu gewährleisten. Für die Wahl der Identität kommen auf die jeweilige Sozialisation, die Biographie (Erlebnisse und Erfahrungen), und die Kultur zurückzuführende Selbstzustände als Ausgangspunkte in Fr
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