Um sich im Vornherein einen Überblick über mögliche Probleme, auftretende Schwierigkeiten und Risiken zu verschaffen, gibt es eine ganz bestimmte Technik. Diese lautet: Pre-Mortem. Das Gegenteil hierfür ist das sog. Post-Mortem. Hierbei wird nach einem Todesfall eine Obduktion durchgeführt, warum der oder diejenige verstorben ist. Die Idee hinter dem sog. Pre-Mortem ist, diese Analyse schon vorher zu machen. In den meisten Fällen können schwerwiegende Ereignisse bereits vorher erkannt, anschließend gelindert und im besten Fall sogar verhindert werden. Bezieht man dieses Szenario nun auf die Projektarbeit, so muss bereits vorab geklärt werden, ob bestimmte Risiken bestehen, dass dieses Projekt scheitert. Man springt quasi imaginär in die Zukunft und stellt sich vor, dass das Projekt gescheitert ist und überlegt anschließend, woran es gelegen hat. Nachdem man sich darüber im Klaren ist, warum dies passieren könnte, weiß man, worauf man achten muss, oder was man verändern muss, um dies zu verhindern. Am besten wiederholt man diesen Prozess in regelmäßigen Abständen, um kontinuierlich am Ball zu bleiben und immer vorbereitet zu sein, anstatt die Probleme zu ignorieren und den Kopf in den Sand zu stecken.