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Das Prinzessinnen-Syndrom - lieber nicht so lange auf den Prinz warten, sondern besser selbst erledigen! Aus vielen Märchen ist uns bestens bekannt, dass die Prinzessin auf ihren Prinz wartet um gerettet zu werden. Dies ist allerdings nicht nur in Märchen der Fall, sondern sowohl in alltäglichen Situationen aber auch häufig im Berufsleben. Ich vermute, dass hat einiges mit unserer Sozialisierung und unsere Kindheit zu tun, da dies in unserem Kindesalter genauso funktioniert hat. Hatte man ein Problem, so konnte man sich auf die Hilfe seiner Eltern oder der Erzieher verlassen. Sobald man jedoch älter wird, ändert sich dieses Phänomen und es gelten auf einmal andere Regeln und es werden die eigenen Interessen verfolgt. Dies lässt sich zum Beispiel sehr gut in der Politik beobachten. Wir hoffen stets, dass die Amerikaner uns retten und uns zur Hilfe eilen, aber meistens müssen wir mit großer Enttäuschen feststellen, dass diese zu ihren Gunsten handeln und das machen, was für sie am besten ist. Das spiegelt genau das Prinzessinnen-Syndrom wieder. Die Amerikaner sind nicht als Prinzen unterwegs, um europäische Prinzessinnen zu retten, sondern um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Häufig stellt sich Prinz nicht als richtiger Prinz heraus, sondern vertritt lediglich die ähnlichen Interessen. Deshalb ist es besonders wichtig nicht in dieses kindliche Muster zurück zu fallen, sondern selbst tätig zu werden und die Sachen in die eigene Hand zu nehmen, denn jeder ist für sich und seine eigenen Angelegenheiten selbst verantwortlich.