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Körpersprache im Bewerbungsgespräch: 7 Fehler & klare Tipps

In dieser Folge zeige ich dir, wie Körpersprache im Bewerbungsgespräch wirkt – und warum sie oft den Ausschlag gibt. Inhalte sind wichtig, doch die nonverbale Kommunikation entscheidet häufig früher. Deshalb bekommst du einfache Schritte, mit denen du Haltung, Blickkontakt und Gestik sofort besser nutzt.

Fehler #1: Der erste Eindruck passiert zu spät
Zuerst zählt der Weg zum Gespräch: Empfang, Flur, Fahrstuhl. Sei freundlich, lächle und stehe aufrecht. Außerdem hilft es, das Handy wegzupacken. So wirkst du ruhig und bereit.

Fehler #2: Ankommen ohne klare Körpersprache
Sobald du das Team triffst, richte dich auf, atme ruhig und halte Blickkontakt. Dadurch zeigst du Sicherheit. Warte kurz, lächle natürlich und halte die Hände sichtbar. Danach startest du gelassen ins Gespräch.

Fehler #3: Der unpassende Händedruck
Warte auf das Angebot zur Begrüßung. Greife vollflächig zu, drücke dosiert und löse wieder. Kein „nasser Fisch", jedoch auch kein Schraubstock. So bleiben deine Körpersignale respektvoll und klar.

Fehler #4: Hektische Selbstpräsentation
Viele reden zu schnell. Besser: Sprich etwas langsamer, setze kurze Pausen und nutze Gestik nur zur Betonung. Außerdem hilft eine aufrechte Haltung mit ruhigen Händen über dem Tisch. Dadurch wirkt deine Botschaft geordnet.

Fehler #5: Zuhören ohne sichtbare Präsenz
Aktives Zuhören zeigt Körpersprache in Aktion: nicken, kurz notieren, dann nachfragen. So zeigst du Respekt und echtes Interesse. Gleichzeitig hältst du Blickkontakt und bleibst im Gesprächsfluss.

Fehler #6: Nervöse Ticks lenken ab
Bein wippen, am Ärmel zupfen oder auf dem Tisch trommeln – all das stört. Stattdessen atme ruhig ein und aus. Zudem hilft eine kleine Vorab-Routine: Schultern lösen, kurz lächeln, dann sprechen. Dadurch bleibt deine Ausstrahlung klar.

Fehler #7: Schwacher letzter Eindruck
Das Gespräch endet nicht an der Tür. Verabschiede dich aktiv, gib allen die Hand und halte noch einmal Blickkontakt. Anschließend bleibst du bis zum Ausgang professionell. Schließlich prägt der Schluss oft die Erinnerung.

Bonus: Online-Interview
Im Video-Call wirkt Körpersprache noch stärker. Stelle die Kamera auf Augenhöhe, schau in die Linse und sitze aufrecht. Außerdem sollten Hände sichtbar sein, denn das wirkt offen. Stimme und Tempo tragen zusätzlich – deshalb kurz atmen, dann sprechen.

Karriere-Fazit
Mit bewusster Körpersprache gewinnst du Vertrauen – zuerst im Einstieg, danach in der Selbstpräsentation und schließlich beim Abschied. Wenn du Haltung, Blickkontakt und Gestik gezielt nutzt, wirkst du ruhig, klar und interessiert. So überzeugst du Entscheider auch dann, wenn andere ähnliche Inhalte haben.

 

Ausgewählte Links zur Episode

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Personen in dieser Folge

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Über den KarriereFunk Podcast – Deutschlands bester Karriere-Podcast:

Nach über 10.000 Interviews weiß ich, wie Unternehmen denken. Mit 25+ Jahren Erfahrung als Headhunter zeige ich dir, wie du mit klarer Körpersprache und einfachen Worten punktest. Deutschlands bekanntester Headhunter arbeitet jetzt für dich!