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Während sich die globale Erwärmung beschleunigt und eine Naturkatastrophe die nächste jagt, fordern Wissenschaftler und Aktivisten eine Änderung unseres Gesellschaftsmodells. Angesichts dieser Forderung scheint die Wirtschaftswelt sich selbst infrage zu stellen. Die Textilindustrie setzt auf Nachhaltigkeit, die Lebensmittelindustrie auf Bio. Die Finanzwelt will ihrerseits grüner werden. In den letzten Jahren hat die Zahl der so genannten «nachhaltigen» Fonds und Anlagen exponentiell zugenommen. Ist dies eine Chance für den Bankensektor, sein Image nach der Finanzkrise und den wiederholten Steuerskandalen aufzupolieren? Angesichts der klimatischen Notlage bietet der so genannte grüne Finanzsektor immer mehr ethische, nachhaltige, ökologische und oft verwirrende Anlagen an. Aber wie können Anleger sicher sein, dass die Produkte, in die sie investieren, wirklich nachhaltig sind? Ist «grünes» Finanzwesen ein Paradigmenwechsel oder eine mächtige Greenwashing-Kampagne? Er leitete den Bereich nachhaltige Investitionen bei BlackRock, einer der grössten Vermögensverwaltungsgesellschaften der Welt. Heute prangert er «die Lügen der internationalen Finanzwelt» an.

Hinweis: Dieser Podcast wird von der Ethos Stiftung finanziell unterstützt. Der Inhalt wird nicht von FuW, sondern der Produktionsfirma Nous Prod mit völliger journalistischer Unabhängigkeit umgesetzt.