Der 1920 abgeschlossene Spitzbergenvertrag erlaubt allen 50 Unterzeichnerstaaten gleichberechtigt Forschung und Geschäfte auf der von Norwegen verwalteten Inselgruppe durchführen zu können.
1996 wurde zum Interessenausgleich zwischen den arktischen Anrainerstaaten und den in der Region lebenden indigenen Völkern der Arktisrat gegründet. Die dort tätigen Anrainerstaaten sind Russland mit dem größten Küstenanteil am arktischen Meer, die USA mit Alaska, Kanada, Dänemark mit Grönland und Norwegen mit Spitzbergen, aber auch Schweden, Finnland und Island zählen dazu – und – China hat seit 2013 Beobachterstatus. Der Ukrainekrieg wirkt sich auch hier aus - zumindest politisch.
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Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurück.
Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte
Weiterführende Links:
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Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition
Machtpoker im schmelzenden Eis (1/2): Vorzeichen des Wandels | ZDF-Doku Arctic Blue
Machtpoker im schmelzenden Eis (2/2): Wem gehört der Norden? | ZDF-Doku Arctic Blue, Teil2
Chinas Arktis-Feldzug | Doku HD | ARTE
Chinas Aufstieg zur Seemacht | Doku HD | ARTE
Machtkampf um Rohstoffe: Wem gehört die Arktis? | Auf den Punkt
Die Arktische Seidenstrasse | Globale Themen erklärt| #SRFglobal
Chinas Griff nach Europa - Die Neue Seidenstraße | DW Dokumentation
PUTIN UND DIE ARKTIS: "Moskau will den Nordpol kontrollieren"
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Hotspot Arktis – Kriegsgefahr durch Klimawandel | SWR odysso
Nukleare Superwaffe „Poseidon“ – Russland rüstet in der Arktis auf
Risiko: Öl und Gas aus der Arktis | [W] wie Wissen
Nordatlantik - Strategischer Angelpunkt
Spitzbergenvertrag - Wikipedia
Forscherdorf auf Spitzbergen feiert Jubiläum
Arktische Seidenstraße: die gefährliche Handelsroute durchs ewige Eis