Im Eppendorfer Weg in Hamburg quetscht sich zwischen ein paar
Parkplätzen auf der Straße ein Holzkonstrukt. Es ist etwa 24
Quadratmeter groß und sieht aus wie ein großes U. In der Mitte stehen
Sitzbänke, die man vom Gehsteig aus erreichen kann, in den Holzwänden
wachsen aus Beeten viele grüne Kräuter und Pflanzen. Dieses Konstrukt
nennt sich Parklet, Anwohner betreiben es als eine Art Garten. Solche
Stadtmöbel darf man in manchen Vierteln Hamburgs auf vormaligen
Parkplätzen bauen, die Idee stammt ursprünglich aus San Francisco.
Die Bewohner Hamburgs nämlich – und auch jene in vielen anderen
Großstädten – ohne Garten oder Balkon, die trotzdem draußen ein wenig
gestalten wollen, werden bisweilen ganz schön kreativ. Was alles möglich
ist und wie es geht, darüber unterhalten sich Florian Zinnecker und
Maria Rossbauer in der neuen Folge des Hamburgpodcasts "Elbvertiefung".
Maria Rossbauer erzählt zum Beispiel, wie man Baumscheiben oder winzige
Verkehrsinseln von der Stadt pachten und bepflanzen kann, wie der Bau
von Stadtmöbeln gelingt und welche Genehmigungen dazu nötig sind. Es
geht auch darum, wie viel Arbeit das alles macht und ob es sich lohnt –
und für einen guten Sommer gibt es am Ende auch noch Empfehlungen zu den
schönsten Biergärten Hamburgs.
Der Hamburgpodcast "Elbvertiefung" erscheint jeden Samstag. Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburgressort der
ZEIT leiten, sprechen als Hosts im wöchentlichen Wechsel mit Kolleginnen
und Kollegen aus ihrem Team über ein Thema, das die Menschen in der
zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade umtreibt – immer pointiert und
persönlich, und nie länger als eine halbe Stunde.
Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de.
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