Die Festnahme eines Mannes in Wien-Favoriten, der verdächtigt wurde, einen Anschlag in der Bundeshauptstadt geplant zu haben, sorgte heuer bereits für Aufsehen. - Dass die Terrorgefahr weiter "wachsen wird", steht für Unternehmer Franz Wulz, der im Sicherheitsbereich tätig ist, fest. Davor dürfe man die Augen nicht verschließen. "In Österreich ist mittlerweile eine tiefsitzende Verunsicherung da. Das Grundmanifest des Sicherheitsgefühls, durch diese Flüchtlingskrise, an dem wurde gerüttelt", so Wulz. Aber: "Wir sehen, dass Österreich Anlass zur Vorsicht hat, aber keinen Anlass zur Panik." - Wulz' Wiener Firma "Campus Securities" bietet u. a. Personenschutz für Kinder von KundInnen an, die eine spezielle Sicherheit für ihren Nachwuchs gewährleistet haben möchten. Den Kindern werden "Security Nannies" (Mitarbeiterinnen, die speziell ausgebildet werden) so vorgestellt, dass sie die "Beschützerin" nicht als Sicherheitskraft, sondern eben als "Nanny" wahrnehmen, erklärt Wulz.
Ob die Firma bereits an einer Security App arbeitet und wie es mit geschäftlichen Aktivitäten auf dem großen Markt Deutschland aussieht, verrät Franz Wulz im Gespräch mit Moderator Paul Buchacher. Wulz, der früher selbst beruflich für die Polizei tätig war, ärgert zuweilen an Krimiserien, dass "die Recherchen der Drehbuchautoren die Arbeit der Polizei so schlecht" darstellen, "dass weder die Dienstgrade noch die Art der Handlung der Polizisten korrekt" gebracht werden. Das Publikum glaube, dass wenn der/die Ermittelnde "mit dem Handy einen DNA-Strichcode fotografiert", er / sie "in drei Minuten die Rückmeldung" bekomme. "Ich ärgere mich deswegen darüber, weil das die Kunden dann von uns erwarten", schildert Wulz. "Die glauben, dass wenn wir ein Bild von jemandem haben, wir innerhalb von drei Minuten wissen, wer die Person ist."
Wie wichtig Fingerspitzengefühl für die Web- und Social-Media-Auftritte von "Campus Securities" ist und ob es eine Art von Versicherung für den Fall gibt, dass bei einem Sicherheitseinsatz Fehler passieren, ist ebenfalls in "Start me up" zu hören. - Außerdem: Der große Check - wie fit ist Radio NJOY 91.3-Redakteur Michel Mehle im Vergleich zu einem Polizeischüler?