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Description

Some lyrics of mine

Song
Der Bettel-Rap

(Refrain)

He Du - Hast Du mal ne Mark?

He Du - Was geht bei Dir?

Was druckst Du so herum?

Glaubst Du, das sei nicht Dein Bier?

Denkst Du, es gehe Dich nichts an?

Warte, ich zeige es Dir jetzt auf.

Der Hunger frißt ein Loch in meinen Bauch.

Doch mit dem Fressen allein ist es nicht getan.

Ich habe auch zerissene Kleider an.

Meine Schuhe sind geflickt, meine Bürde ist so schwer.

Komm jetzt, gib schon deine Kohlen her.

Teile mit mir deinen Groschen.

Ich habe Dich immerhin angesprochen

und nicht verdroschen,

sondern spreche Dich an

mit klaren Worten.

An anderen Orten wirst auch Du wie ich ein Bettler sein.

Denke daran allein, wenn Du Dein Geld mit mir teilst.

Was Du hast einem anderen genommen, das sollte auch ein anderer bekommen.

Man hat nicht umsonst nichts mehr für sich in dieser Welt.

Endlich ist alles Vermögen: Das Geld.

Es ist kein Freund, denn gibst Du es aus, bleibt es weg, ist für immer aus dem Haus draus.

Nichts davon kehrt zurück, alles ist verloren.

Die Not von uns allen komme Dir so zu Ohren.

Refrain

Es sei gewiss, das ist kein Beschiss, nein, es ist bittere Realität,

es ist alles zu spät, auch das mt Der Solidarität.

Nichts ist es, was wir haben, nichts taugt, was wir können.

Man möchte uns am liebsten nicht kennen.

Gerne schafft man uns ab oder schafft man uns weg.

Das versteht nun wirklich jeder Depp.

Einem anderen sein Leben zu zerstören, das würde gar nicht so betörend sein.

Wir haben alles für euch gegeben, nun lasst ihr uns allein.

Refrain

Jeder sollte für sich sorgen, das stimmt, es ist recht und auch schon klar.

Doch es sind die Geschicke dieses Lebens sonderbar.

Was einer hat und einer braucht, was man so in der Pfeife raucht,

was da so ungeschminkt erscheint, das Elend hat sich noch nie vereint.

Zusammen rotten sich nur die Herren,

bilden in Gemeinschaft gerne für Ihresgleichen bessere Rechte,

machen uns zum Knechte.

Sie schlagen, jagen, plagen uns, dabei haben sie von uns gelebt.

Refrain

Was ihr auch für Herren seid, ich hoffe ihr vergebt, ich möchte mit euch teilen.

Ich gebe etwas von meiner Not, ihr möchtet nun nicht von dannen eilen.

Ich gebe sie euch, lässt ihr sie auch sein, gerne zurück.

Sie ist keine Pein, ihr müsst nur selbst schon etwas sein.

Wer alles hat, dem würde nichts fehlen, sollte er etwas davon verteilen.

Was einer abgibt, sollte ihm zu etwas Ruhm gereichen.

Mit Dankbarkeit sagen wir da zu und hoffen zu gefallen.

Vor allen Dingen möchten wir mit euch sprechen, ohne zu lallen.

Wir brauchen keinen Schnaps und keinen Wein. Uns genügt das Bier und ein Zusammensein.

Refrain