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Description

Some lyrics of mine

Song
Heimkehr

Um den Kreis zu seinem Schluss zu bringen,

mache ich am Ende das Gleiche wie zu Anfang.

So biege ich mein Leben gerade.

Dazu bin ich mir nicht zu schade gewesen,

nein, es gibt da manchen Tresen,

an dem man seine Zeche zahlt,

für das, was man zuvor erhalten hat.

So schreibe ich es auf dieses Blatt.

So bringe ich es zu Datei und mache mich dabei

von manchem Unglück wieder frei.

Das, was nicht hat sollen sein,

will auch einmal erdacht werden.

Dazu postuliere ich manches Wort,

und gehe dann wieder fort.

Auf, nach Hause möchte ich mich wenden,

will dem Bett einen guten Moment der Ruhe schenken.

So zieht es mich zu mir,

derweil ist schon das Bier schal geworden.

Tue ein, zwei Mark dem Wirte schenken,

es soll das einmal mein Schicksal wenden.

Was mir im Leben widerfährt,

das ist kaum so verkehrt,

als dass ich es nicht begreifen würde.

Jedoch ist es des Zechers Bürde,

seine Kosten selbst zu zahlen.

Da entrichte ich dem Wirte einen Gruß

und zeige ihm meinen Überfluss

an Reichtum, Geld und obendrein

wird dieser Zoll der rechte sein.

Mensch, Dich gäbe es schließlich nicht allein.

Nein, vielmehr gönne Du auch anderen ihren Spaß.

Lass jedem, was das Seinige ist.

Da werde Dir dies eine Licht

zur Öffnung für den eigenen Gedanken,

Mensch erkenne Deine Schranken.

Was einer hat, das soll er geben,

wenn er es sich von anderen Leuten nimmt im Leben.

Was einer ist, das gelte nicht viel,

wenn er es nicht teilen möchte.

Was einer so tut, das hat nichts als Sorgen eingebracht.

Gute Nacht!

Ach Freunde, was ist diese Stunde so nahe

an dem Moment, zu dem ich es euch gänzlich offenbare.

Wie müde bin ich doch im Augenblick,

darum gehe ich jetzt wieder heim.

Ich danke euch für unser Zusammensein.

Glück auf, ihr Freunde, habt ein gutes Leben!

Jetzt möchte ich euch die Hand geben.

Drücke sie fest und lass es sein.

Was soll mich da noch mehr als das erfreuen.