In der guten Absicht, den Bedürfnissen der Anwender entgegenzukommen, berücksichtigen wir in Projekten gerne eine Vielzahl an Wünschen – insbesondere in der Software-Entwicklung. Ergebnis ist dann oft eine viel zu komplizierte Lösung. Eine neue Software zum Beispiel hat eigentlich das Ziel, bestimmte Arbeiten zu erleichtern, erreicht jedoch das Gegenteil, wenn sie mit Anforderungen überfrachtet wird und zahlreiche, im Grunde unnötige Funktionen erfüllt. Bei Software-Entwicklern ist dieses Phänomen unter dem Begriff „Creeping Featuritis“ bekannt. In der heutigen Sendung geht es deshalb um die Frage, warum „Creeping Featuritis“ nicht nur IT-Projekte befällt.