Fast ein Monat arbeiteten die Lohnabhängigen letztes Jahr in Deutschland dafür, die Inflation von mehr als acht Prozent auszugleichen. Inflation, ein Begriff, der die wirtschaftspolitische Diskussion durchweg beherrschte. Die Bilder, die damit verbunden sind: Wäschekörbe voller wertlosen Geldes und eine massenhafte Verarmung. Die Gewerkschaften fordern in den aktuellen Arbeitskämpfen auch mit Verweis auf die allgemeinen Teuerungen einen deutlichen Lohnzuwachs. Sie sehen sich in der Verantwortung, zu fordern, die negativen Auswirkungen auf die Beschäftigten auszugleichen. Doch gibt es auch bei diesem Phänomen auch Gewinner? Welche Kämpfe um Inflation werden geführt und welche Maßnahmen der Regierung erweisen sich für wen als positiv?
Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen sind sinnvoll? In welchem politischen Umfeld wirken sie wie und was sollten an den Interessen der abhängig Beschäftigten orientierte Verbände, Gewerkschaften und Parteien fordern?
Fabio De Masi, Autor und "Finanzdedektiv", war in der Zeit von 2014 bis 2017 Mitglied des Europäischen Parlaments und später bis 2021 Abgeordneter des Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke. In seiner Amtszeit im Bundestag war er Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft und Finanzen, finanzpolitischer Sprecher und Obmann im Finanzausschuss. Bekannt wurde er vor allem durch sein Engagement im Wirecard-Untersuchungsausschuss. De Masi ist außerdem Mitglied im Beirat der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg.
Eine Kooperation der Rosa Luxemburg Landesstiftungen Hamburg und Nordrhein-Wesfalen mit OXI - Wirtschaft anders denken.
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Webseite: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ICSSE