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Description

Heute betreten wir eine erste, fast unscheinbare Schwelle: den Augenblick, in dem die Welt ihre laute Selbstverständlichkeit verliert. Nicht, weil sie verschwindet – sondern weil ich aufhöre, sie zu besetzen.

Was mich umgibt, ist wie eine Bühne im Halbdunkel. Formen stehen da, als hätten sie längst entschieden, wer ich bin und was ich zu fühlen habe. Doch der Kurs führt mich an einen stillen Ursprung zurück: dorthin, wo Bedeutung nicht gefunden, sondern gemacht wird.

Wenn ich übe, lege ich die Welt nicht ab wie ein Kleid – ich lege nur die Etiketten ab, die ich ihr angenäht habe. Ich lasse die Dinge Dinge sein, die Straße Straße, das Fenster Fenster, den Ort Ort. Und während ich ihnen meine Urteile entziehe, entsteht in mir ein freier Raum, der nicht kalt ist, sondern weit.

In dieser Weite wird etwas möglich, das bisher kaum Atem hatte: ein Sehen ohne Griff, ein Schauen ohne Forderung. Als würde hinter allem Sichtbaren eine sanfte Gegenwart warten – geduldig, ungekränkt, unverbraucht – bis ich endlich still genug bin, sie zu bemerken.

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