Musik ist unter anderem ein Inbegriff für das Schöne. Doch warum gibt es Musik. Evolutions-Biologisch ist sie nämlich ein Geheimnis. Oder mit den Worten von Charles Taylor ein Mysterium. Mit den Worten von Stephen Pinke ein »auditiver Cheescake«. Sprich: eine Illusion. Wie sollen wir also mit Musik - und weiter gefasst mit Kunst - umgehen? Philipp Bloom, Historiker und Philosoph, meint: Wir sollen sie einfach »spielerisch ernst nehmen«. Doch können wir das nach heutigem Erkenntnisstand wirklich? Ich plädiere dafür, dass Musik nicht Illusion, sondern ein Fenster ist.