Predigt von Dr. Volker Gäckle aus dem Bergfest-Gottesdienst der Missionsberg-Gemeinde vom 25.09.2022 mit dem Titel "Wir sind Hoffnungsmenschen!" (1. Petrus 3,15).
Inhalt: Die Gemeinde Jesu ist aufgerufen zur Rechenschaft über die Hoffnung, die in ihr ist. Es ist diese Hoffnung, die den Unterschied macht in dieser Welt, weil nur im Evangelium der Grund der Hoffnung auf die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben begründet ist. Das Entscheidende sind damit nicht die guten Werke oder das soziale Engagement, so wichtig und richtig dies ist.
Weil die Gemeinde ein begründete Hoffnung hat, ist sie verpflichtet, diese Hoffnung auch innerhalb und außerhalb der Gemeinde immer wieder zu begründen und Rechenschaft über sie abzulegen. Das ist eine theologische Aufgabe. Wenn eine Gemeinde sich dieser Aufgabe verweigert, dann wird sie eine Gemeinde ohne Jugendliche, ohne frisch Bekehrte, ohne Zweifelnde und ohne Angefochtene sein. Sie predigt dann nur noch den "Gott der Frommen", aber nicht mehr den "Gott der Lebendigen".
Schließlich müssen Christen zu "Hoffnungswechslern" werden, die die große Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten in Hoffnungspakete für die kleinen Sorgen und Ängste unseres Alltags wechselt.
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