Hebammen arbeiten nah am Menschen. Sie sind für werdende Mütter und Paare in der Zeit rund um die Schwangerschaft und nach der Geburt einer der Pfeiler für einen guten Start ins Familienleben. Seit der Coronavirus-Pandemie unterliegt aber auch die Arbeit der Hebammen massiven Einschränkungen. Zwei Hebammen berichten, wie ihr Einkommen zu zwei Dritteln weggebrochen ist, weil sie keine Kurse mehr anbieten können. Aber auch, weil Schwangere aus Angst vor Ansteckung nicht mehr zur Vorsorge kommen. Vor- und Nachsorge wird zur Quadratur des Kreises wegen fehlender Schutzkleidung. Als Allerinerziehende stehen sie aber noch vor ganz anderen Herausforderungen.