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Description

Nach Decay: The Mare müssen meine Nachbarn denken, ich würde ständig angefallen werden. So viel habe ich bei dem Spiel aufschreien müssen, weil ich einen Moment zu konzentriert war und die blasse Gestalt, die auf mich zukam mich zu Tode erschreckte. Fast bis zum Ende des Spiels tappt man über die Umstände der Story im Dunkeln. Es ist nur bekannt, dass unser Protagonist Sam heißt und sich anscheinend in einer Einrichtung befindet, die ihm von seinem Drogenmissbrauch und seiner Depression heilen soll. Nachdem er seine Medikamente nimmt, befindet er sich in einer Art Traumwelt, die einem David Lynch Film gleicht. Zumal ihr im Spiel Freundschaft mit einem atmenden, blutigen Sack schließt, der euch echt gern hat. Ansonsten ist das Spiel ein typisches Adventure. Ihr müsst Rätsel lösen um in der Story weiter zu kommen. Diese sind zwar kniffelig, aber gut lösbar, wenn man auch mal zwischen den Zeilen liest. Was mich am meisten an dem Spiel gestört hat, war das langweilige Gameplay. Im Grunde klickt ihr euch von Bild zu Bild weiter und könnt euch nicht frei im Raum bewegen. Es erinnert von der Optik stark an die früheren Myst-Teile. Dennoch ist es unglaublich atmosphärisch, dank der verstörenden Bilder und der unheimlichen Geräusche im Hintergrund. Ich kann es echt Leuten empfehlen, die auf ein paar gute Schockmomente stehen und Fans von ausgefallenen Horrorfilmen sind.