Ja bin ich denn schon wieder in Tron gefangen? Im Style von Dystoria wollten viele Spiele aus den 80ern die Zukunft darstellen. Starke Neonfarben und klassische geometrische Formen. Ein dunkles Setting, was durch die grellen Farben der Linien auf jedenfall auffällt. Wir steuern eine Art Raumgleiter, der magnetisch mit der Spielwelt verbunden ist, dabei kennen wir keinerlei Grenzen, so können wir auch durch Wände oder gar über Decken wandern, dadurch verändert sich ständig die Perspektive und wir kommen so an neue unendeckte Bereiche. Was sich vom Prinzip recht simpel anhört, ist aber durch zahlreiche stationäre Geschütze und Gegner nicht so einfach. Hier erfordert es viel Taktik und Geschick und hier punktet Dystoria ganz klar. Verbunden mit dem recht kultigen und passenden Soundtrack ist man schnell in der Spielmechanik versunken, auch wenn das Spieldesign auf Dauer doch etwas ermüdet. Wer damals Spiele wie Descent oder Filme wie Tron mochte, könnte hiermit eine Zeitreise in die 80er machen.