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4 Kalbsschnitzel von je ca. 150 g, Salz, 6 Eier, 6 Eßl. Semmelmehl, 50 g Butter/ Margarine,
4 Sardellenfilets, Kaper, 2 Scheiben Toastbrot, 4 Salatblätter, 4 Teel. Kaviar, 4 Scheiben Räucherlachs, 1 Glas Mixed Pickles

Schnitzel leicht klopfen und salzen. Zwei Eier kräftig schlagen, die Schnitzel durch die Eimasse ziehen und anschließend im Semmelmehl wälzen. Das Fett erhitzen und das Fleisch von jeder Seite ca. 6 Minuten braten. Herausnehmen und warmstellen.

Vier Spiegeleier zubereiten und auf den Schnitzeln verteilen. Mit Sardellenfilets und etwas Kapern garnieren. Die Toastscheiben bräunen und je eine Hälfte oder ein rund ausgestochenes Stück Toastbrot leicht butter und neben das Fleisch legen. Mit einem Stück Salat bedecken und darauf Kaviar und Lachs placieren. Mixed Pickles dazugeben. Als Beilage Röstkartoffeln.

Baron Friedrich von Holstein (1837 bis 1909) hatte sich als Junggeselle seinen Diplomatenberuf zum Hobby und gesamten Lebensinhalt gemacht. Der vortragende Geheime Rat pflegte vom Auswärtigen Amt des Mittags zum Essen „Unter den Linden" in ein dortiges Weinlokal zu gehen. Aus praktischen Gründen bevorzugte er Tellergerichte, auf denen viele gute Zutaten vereint waren. Das nach ihm benannte „Schnitzel à la Holstein” hatte ein Vorbild im „Schnitzel nach holsteinischer Art”, das auf seinen Wunsch außer den bis dahin üblichen Sardellenfilets und Kapern noch um Kaviar und Lachs erweitert wurde.

Bildbeschreibung: Zwei reich garnierte Kalbsschnitzel auf Tellern mit blauem Blumenmuster, serviert auf rustikaler Holzunterlage. Jedes Schnitzel ist mit einem Spiegelei, Sardellenfilets und Kapern belegt. Daneben jeweils geröstetes Toastbrot mit Salatblatt, Kaviar und Räucherlachs. Als Beilagen Röstkartoffeln, Mixed Pickles, Blumenkohl und kleine Maiskolben. Im Hintergrund eine weiße Suppenterrine mit blauem Dekor.

Musik generiert von lofi generator unter CC BY 4.0 Lizenz

Zeichen guter Gastlichkeit ist eine Produktion des VEB Audioproduktionen Clara Zetkin; Berlin, DDR.

Das Copyright für alle Texte und Bilder liegt bei der Weinbrennerei Asbach & Co. in Rüdesheim am Rhein.