Mit der Übernahme der Ratspräsidentschaft der Europäischen Union rückt Zypern für sechs Monate in den Mittelpunkt der europäischen Entscheidungsfindung. In dieser Folge von „Götterfunken – die Lauschfrequenz für europapolitische Ohren“ beleuchten wir, welche Aufgaben und Gestaltungsspielräume die zyprische Präsidentschaft im Rat der EU hat und welche politischen Akzente sie in dieser Zeit setzen kann.
Wir ordnen ein, welche Prioritäten Zypern während seiner Präsidentschaft verfolgt, wie das Land als vergleichsweise kleiner Mitgliedstaat zwischen den Interessen der EU-Institutionen vermittelt und welche Bedeutung der Vorsitz für laufende Gesetzgebungsverfahren hat. Dabei geht es sowohl um zentrale europäische Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Migration als auch um regionale Perspektiven im östlichen Mittelmeerraum.
Zudem erklären wir, was die Ratspräsidentschaft ganz konkret bedeutet, wie sie den politischen Alltag in Brüssel prägt und warum ihre Rolle für den Fortschritt europäischer Gesetzgebung oft unterschätzt wird. Die Folge zeigt, wie Zypern versucht, als Vorsitz im Rat der Europäischen Union Kompromisse zu ermöglichen, politische Prozesse voranzubringen und Europa in einer Phase großer Herausforderungen handlungsfähig zu halten.