Heike Winkler, Geschäftsführerin der in Bremerhaven ansässigen Offshore-Wind-Organisation WAB, sieht drängenden Handlungsbedarf in der Bundespolitik, um den Ausbau der Offshore-Wind-Industrie voranzutreiben. Die Expertin sieht Chancen im EU-Wettbewerbsrecht, die Deutschland aber, anders als einige Nachbarländer, nicht nutze und fordert eine Anpassung der hiesigen Ausschreibungskriterien. So sollen auch deutsche Schiffbauunternehmen und nicht zuletzt Häfen profitieren. Auch die deutschen Reeder gehören ihrer Ansicht nach mit an einen großen Runden Tisch. Einen Engpass sieht sie in der nötigen Kapazität an Spezial- und Installationsschiffen für deutsche Windparks, den man im Weltmarkt jetzt schon beobachten könne. In der aktuellen Folge spricht Winkler darüber hinaus über Wertschöpfung, Local Content-Vorgaben, Energie-Versorgungssicherheit, 82 GW, Systemrelevanz, Wirtschaftsminister Habeck und darüber, was sie gerne Bayerns Ministerpräsident Markus Söder würde.