Der Text präsentiert eine ausführliche Analyse der Kapitel 2 bis 11 des Buches Ezechiel, wobei der Ma'aseh Merkava – die Vision des göttlichen Wagens – im Mittelpunkt steht. Es wird erläutert, wie diese Vision nicht nur ein Instrument mystischer Erhebung ist, sondern auch eine Prophezeiung der Zerstörung Jerusalems und des Tempels, die durch das ungehorsame Verhalten des Volkes hervorgerufen wird. Der Rabbi betont die symbolischen Handlungen, die Ezechiel als Zeichen für Israel ausführen muss, und hebt die Bedeutung der menschlichen Handlungen hervor, die sowohl die obere als auch die untere Welt beeinflussen können. Die Einführung der Kerubim als Ersatz für die Hayyot in Ezechiels Vision wird als wichtiger Schritt zur Auflösung des Paradoxons innerhalb des Textes angekündigt.