Wer glaubt, der hat sich an irgendeinem Punkt einmal auf diesen Weg gemacht. Gerade heutzutage gilt, dass kaum jemandem mehr der Glaube „in die Wiege gelegt“ wird. Egal, wie jeder Einzelne zu diesem Abenteuer namens Glaube gekommen ist: Irgendwann haben wir davon erfahren; irgendwie sind wir in Kontakt damit gekommen: Jemand hat uns davon erzählt; einen Buchtipp gegeben, oder zu einer Veranstaltung eingeladen, sodass wir diesen „Glaubensschatz“ entdeckt haben.
So weit so gut. Die Frage ist nun: Wie können andere auch beschenkt werden? Wie können wir in Zeiten, in denen „Mission“ (oftmals zurecht!) verpönt ist, trotzdem andere einladen, auf Entdeckungsreise zu gehen? Denn klar ist: Es geht ja nicht darum, andere von unserer Meinung zu überzeugen. Vielmehr möchten wir lernen, überhaupt sprachfähig zu werden: Was macht unseren Glauben aus? Und wie kann ich von ihm reden; so, dass es zu mir selbst und meinem Umfeld passt?