Wir tauchen ein in die Ursprünge des Bewegtbild. Schach und Klavier funktionieren nach Systemen in schwarz/weiß, daher geht es an dieser Stelle weiter auf eine cineastische Reise ins farblose Damals. Über kurz oder Fritz Lang kommen wir aus der Weimarer Republik nicht so schnell wieder hinaus, wie wir es uns wünschten. Die Nazis lauern schon in den Filmstudios und wollen endlich auch Mal hinter und vor die Kamera. Richard Strauss wird abgestellt über die Drehbücher zu wachen. Überlebt der Jazz vielleicht durch unbemerkte farblose Synkopatoren? Apropos: Was ist das überhaupt für auffällig synkopische Musik die da gespielt und gepfiffen wird, wenn die Reichskulturkammer gerade nicht so aufmerksam hinhört? Bringt Helmut Käutner gar ein wenig Farbe ins Braun? Dann der Trümmerfilm, den keiner will. Stattdessen Heinz Ehrhardt und Rühmann versuchen es mit einem Witz. Ah wie lustig! Aber warum singt Hans Albers wie Roland Habeck spricht?