Jessy wollte Mutter werden. Sie war Anfang 30 und verspürte immer deutlicher einen Kinderwunsch.
Als sie zunehmend Blutungen und Ausfluss bemerkte, suchte sie einen Gynäkologen auf.
Die Diagnose: Jessy war an einem Zervixkarzinom erkrankt.
Die Ärzte kommunizierten sehr deutlich, dass mit der Krebstherapie eine Entfernung der Gebärmutter einher gehen würde. Und Jessy war zutiefst verzweifelt.
Sie klammerte sich an jede Hoffnung, jede Idee, wie es doch möglich sein könnte schwanger zu werden.
Bis ihr Körper signalisierte, dass sie die Behandlung nicht länger aufschieben konnte, hatte sie zwei OP-Termine abgesagt, die Therapie verschoben, viele Wege auf sich genommen & Entscheidungen getroffen.
In dieser Folge spricht Jessy über die Bedeutung von Selbstbestimmung und die Herausforderungen, die auch Angehörige in solchen Situationen erleben.
Das Leben veränderte sich für Jessy tiefgreifend. Sie lernte was Verzeihen bedeutet, welch wichtige Stütze ihr Partner in dieser schweren Zeit war und welche neuen Lebensziele mit der Heilung einher gehen können.
Heute weiß Jessy, wie wichtig es ist das Leben zu schätzen und dankbar für die kleinen Dinge zu sein.