Vor drei Jahren erhielt Sabrina die Diagnose Analkarzinom. Doch bis sie wusste woher die Beschwerden kamen, die sie seit einiger Zeit hatte, vergingen viele Monate, viele Arztbesuche und zahlreiche Fehldiagnosen.
Sabrina fühlte sich schlecht beraten und unverstanden, bis sie das Glück hatte an einen empathischen Arzt zu geraten, der sie endlich ernst nahm.
Doch auch die Behandlung war mit Schwierigkeiten verbunden, da leider oft die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Körpern unbeachtet vom Gesundheitssystem bleiben.
In dieser Episode spricht Sabrina über ihre Erfahrungen mit der Diagnose und der Behandlung von einem Analkarzinom, über die Herausforderungen der Radiochemotherapie und die physischen und emotionalen Auswirkungen der Therapie.
Sie beschreibt warum es in ihrem Fall so wichtig gewesen wäre von einer Frau behandelt zu werden und was für Auswirkungen fehlende Aufklärung haben kann.
Sabrina hat in der Zeit der Therapie viel erlebt, wenig Aufklärung erhalten und muss jetzt mit den Nachwirkungen leben, die möglicherweise vermeidbar gewesen wären.