Mit Anfang 30, kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfuhr Sura, dass sich ein Myom in ihrer Gebärmutter gebildet hatte..
Als sie kurz darauf erneut schwanger wurde, war das Myom noch immer vorhanden.
Die Situation spitzte sich zu, als sie erfuhr, dass das Myom seine Größe verdoppelt hatte und der Verdacht auf ein Sarkom im Raum stand. Kurze Zeit später folgte die Gewissheit: Sura war an einem Leiomyosarkom erkrankt.
In diesem Gespräch teilt Sura ihre Erfahrungen mit dem medizinischen Personal, dem Ringen um Selbstbestimmung und dem schmerzlichen Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Sie beschreibt die Herausforderungen, denen sie während der Therapie begegnete: Operationen, Fehldiagnosen, Chemotherapie.
Sie spricht offen über die emotionale und körperliche Erschöpfung und die ständige Angst vor einem Rückfall.
Sura hat in dieser schweren Zeit gelernt, im Moment zu leben und ihre Sicht auf das Leben grundlegend zu ändern. Es gelang ihr , ihr Studium zu beenden, für ihre Kinder dazusein und Augenblicke des Glücks bewusst wahrzunehmen.
Heute betrachtet Sura ihre Krankheit als Prüfung und eine Lektion in Dankbarkeit.