Jacqueline war 29 Jahre alt, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Schon früh spürte sie einen Knoten und ließ ihn abklären - doch als junge Frau wurde sie zunächst nicht wirklich ernst genommen. Immer wieder hörte sie Sätze wie: "Sie sind doch viel zu jung für Krebs."
Diese Stigmatisierung prägte ihre gesamte Behandlung. Während manche Ärzte sie mit Mitleid überhäuften, erfuhr sie von anderen echtes Mitgefühl, doch auch die Herabspielung der Erkrankung begegneten ihr, immer wieder bezogen auf das Alter und ihr Geschlecht.
In dieser Folge erzählt Jacqueline, wie sie den Weg durch Operation, Bestrahlung und Antihormontherapie erlebt hat, wie sie trotz des Abbruchs ihrer Berufsausbildung neue Kraftquellen fand und warum ihr Engagement in der LGBTQ+-Community ihr heute besonders wichtig ist.
Offen spricht sie darüber, wie es ist jung an Krebs erkrankt zu sein, welche Herausforderung das für ihre Identität bedeutet und wie sie trotzdem ihren Weg gefunden hat, weiterzumachen.