Mit Anfang 30 ertastete Steffi einen Knoten in ihrer Brust. Fast war sie nach den zahlreichen, nervenaufreibenden Tagen des Wartens froh, als sie endlich die Diagnose hörte: Invasives Mammakarzinom. Mit dieser Diagnose fiel sie in einen Arbeitsmodus, der sie antrieb und die Therapie in Angriff nehmen ließ.
Nach der Akuttherapie, als es ihr langsam wieder besser ging, erhielt ihr Mann die Diagnose Schwarzer Hautkrebs.
Wie ein Schlag ins Gesicht fragte sich Steffi womit ihre Familie dieses Schicksal verdient hatte.
Doch mit der Zeit erkannte sie, dass die Erkrankung nicht nur dunkle Tage mit sich brachte, denn sie selbst fand die Kraft sich beruflich nochmal ganz neu zu orientieren. Zwischen Steffi und ihrem Mann entstand auch mit der Diagnose ein enges Band voller Verständnis und Vertrauen.
Natürlich sagte auch Steffi, dass die Angst, die nach einer Krebsdiagnose bleibt, nie ganz verschwindet. Doch sie hat durch diese Monate der Therapie auch gelernt in sich hinein zu fühlen und den Austausch mit anderen Betroffenen zu suchen.
Daraus hat sich die Brustkrebscommunity entwickelt, ein Herzensprojekt, bei dem Steffi den Kontakt und den Austausch mit anderen Betroffenen herstellt und fördert.