In der heutigen Folge spreche ich mit Tabea, die zwar nicht an Brustkrebs erkrankt war, sich aber aufgrund einer genetischen Veranlagung im Zusammenhangmit dem PALB2-Gen einer vorbeugenden Mastektomie unterziehen lassen musste.
Wir sprechen über die Brustkrebserkrankungen, die es in Tabeas Familie gab und was das Ergebnis der genetischen Untersuchung mit ihr gemacht hat.
Mit Anfang 30 erhielt Tabea die medizinische Empfehlung sich einer Mastektomie zu unterziehen. Der Eingriff sollte aus Sicht er Ärzte Routine sein und direkt mit Silikon aufgebaut werden.
Tabea fühlte sich mit dieser Möglichkeit unwohl und entschied sich schließlich gegen einen Wiederaufbau.
Heute sagt sie selbst, dass sie mit dieser Entscheidung genau richtig lag und es ihr mit nur einer Brust sehr gut geht.
Wir sprechen in dieser Folge auch darüber, dass es zwar viele Anlaufstellen für Menschen gibt, die eine Krebsdiagnose erhalten haben, Tabea sich aber mit ihrer Diagnose, nämlich keinen Brustkrebs zu haben und dennoch die Entscheidung Brust ja/nein treffen zu müssen, sehr alleine gefühlt hat