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Description

Krebs war in Simones Familie ein häufiger Gast.
Als sie unter der Dusche in ihrer linken Brust einen Knoten ertastete, wusste sie instinktiv, was das bedeutete. Denn nur wenige Jahre vorher erhielt ihre Mutter die Diagnose Brustkrebs.

Simone wartete nach ihrem Tastbefund ein paar Wochen ab und vereinbarte dann einen Termin bei ihrer Gynäkologin. Die Diagnose: Brustkrebs.

Ein halbes Jahr nach ihrer Therapie, die aus einer brusterhaltenden Operation, einer folgenden Strahlentherapie und der Antihormontherapie bestand, ging sie wieder arbeiten und tat ihre Erkrankung als "Brustkrebs to go" ab.

Doch die Tatsache, dass sie an Krebs erkrankt war, holte sie einige Monate später ein.

In diesem Gespräch teilt Simone ihre Erfahrungen mit der Diagnose Brustkrebs und den darauffolgenden Behandlungen. Sie spricht über die psychischen und physischen Herausforderungen, die sie während der Therapie durchlebt hat.

Besonders betont sie die oft unterschätzte Belastung durch die Strahlentherapie und die Auswirkungen der Antihormontherapie auf ihr Leben. Die plötzlich eintretenden Wechseljahresbeschwerden werden oft gesellschaftlich nicht thematisiert und betreffen doch irgendwann so gut wie jede Frau, unabhängig von einer Krebserkrankung. Wir sollten dringend mehr über Frauengesundheit reden!