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In Deutschland enden rund 10-20 Prozent aller bestätigten Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt. Medizinisch-rechtlich geht es dabei um den Tod eines Kindes vor der
24. Schwangerschaftswoche und einem Gewicht unter 500 Gramm.
Bei Kindern, die länger im Mutterleib sind und über 500 Gramm wiegen und versterben, spricht man von Totgeburten oder der stillen Geburt.
Doch der Verlust eines Kindes, unabhängig vom Zeitpunkt, ist viel mehr als eine statistische Zahl. Es ist häufig ein Trauma für die Eltern.
Lucia Weinz ist katholische Seelsorgerin in der GFO Klinik Brühl. Sie hat jahrelange Erfahrung in der seelsorgerlichen Begleitung von Eltern, die ihr Kind verloren haben.
Unter anderem war sie in der Neonatologie der GFO Kliniken Bonn im Einsatz, um Eltern zu betreuen, die ein „Frühchen“ bekommen haben.
Moderatorin Britta Ellerkamp spricht mit ihr darüber, wie Eltern mit dem Tod des ihres Kindes umgehen und welche Hilfen es gibt, das Erlebte zu verarbeiten.