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Schweinsripperl (Ripperl), bei den meisten bekannt als Spareribs, fallen bei den Österreicher unter die 5 beliebtesten Fleisch- und Grillspeisen. Das behaupte ich, ohne darüber recherchiert zu haben.

Ich habe mich eines Rezeptes meiner Mutter erinnert, als ichh beim Billa Plus vor dem Bierregal gestanden bin.
Sie hat einen Schweinsbraten mit Biersoße gemacht, dazu hat sie dunkles Bier genommen.
Warum dann nicht auch Schweinsripperl mit dunklem Bier…
Und schon hat sich ein eigenes Rezept für geschmorte Schweinesripperl in meinem Kopf manifestiert.

An einem Wochenende im Juni (in der Hoffnung, dass es nicht regnet - der Juni und Juli war sehr verregnet) war es soweit, um es auszuprobieren.
Die Gäste, meine Frau und meine Tochter waren von diesen geschmorten Schweinsripperl begeistert. Vorbestellungen wurden entgegengenommen und einige Male, bis heute, schon eingelöst.



Das Rezept für vier bis sechs Leute
Was habe ich dafür besorgt: 
Die Vor- und Zubereitung: 
  1. Die Schweinerippen auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Schweinerippen in drei Teile zerschneiden.
  3. Bräter oder Pfanne auf die Herdplatte geben. die Platte auf die höchste Stufe stellen; das Öl hinein leerenn und die Ripperl scharf anbraten und hinausnehmen.
  4. Dann in die Mitte der Pfanne die Knoblauchknollee mit der Schnittfläche auflegen, die Schalotten, Karotten sowie den Porree dazugeben. Nun entfalten sich zu den Röstaromen des Fleisches auch die des Gemüses
  5. Die Paradeiser im Ganzen hinzugeben
  6. Ripperl wie Blätter von innen nach außen aufstellen und das alles mit dem Bier ablöschen.
  7. Schließlich das Gewürzbündel und denn Honig , die Chili die Wacholderbeeren sowie die Lorbeerblätter dazugeben.
  8. Deckel darauf und ab ins  Backrohr schieben oder in den Grillen stellen und bei ca. 100 bis 140 C° 2 bis 2 ½ Stunden schmoren. Falls bei der Kontrolle eine Ripperl fast ohne Widerstand sich herausziehen lässt, sind die Ripperl fertig.
  9. Ripperl vorsichtig herausnehmen und auf einen Teller legen, des Schmorsaft in eine große Tasse füllen.
  10. Den Knoblauch herausnehmen und die Zehen, wenn sie nicht schon verkocht sind in den Saft drücken, den damit verrühren.
  11. Mit einem Pinsel die Ripperl einschmieren und zurück in den Bräter oder Pfanne geben. den restlichen Saft zu den Ripperl servieren. 
Kocelbier: https://www.kozelbeer.at/

Serviervorschlag:
 
Zu den Ripperl passen super mit Olivenöl angeröstete Brotscheiben, egal ob Weißbrot oder Schwarzbrot, die mit einer Knoblauchzehen abgerieben werden.
 
Wer will, kann auch gewürzte Backrohrerdapflerlscheiben machen, wenn man die Ripperl am/im Grillen macht.
 
Oder noch besser mit Erdäpfelpüree oder Erdäpfelstampf oder wie am Cover mit Süßerdäpfelpüree.