Ein Tag im September. Diesmal rekapitulieren Arno und Eugen einen gemeinsamen Tag im Leben der zwei Spieleforscher in Bern. Wenn die beiden einander endlich wieder im wahren Leben für 24 Stunden sehen, dann wird nicht nur ein Workshop zu digitalen Spielen gehalten, in einer Abendveranstaltung über KI und Populärkultur diskutiert, nein, es wird auch gleich eine Konferenz abgehalten. Im ersten Teil - “Hardworks” - geht es diesmal um die Konferenz “Historicizing G.A.M.E.S. 2025 – Gaming, Artifacts, Memory, Experience and Society”, die im Rahmen des gemeinsamen CH Ludens-Forschungsprojekts von Arno, Guillaume Guenat, Addrich Mauch und Yannick Rochat organisiert wurde. In der internationalen Konferenz stand diesmal die Geschichte der Spieler*innen und ihrer Erfahrungen im Mittelpunkt. Arno und Eugen besprechen gemeinsam unter anderem die Keynote von Vincent Berry, der seine Langzeitstudie zum Spielverhalten der Französ*innen der Nachkriegszeit vorgestellt hat. Im zweiten Teil, den “Softworks”, verlassen die beiden Jungpodcaster schließlich kurz die digitale Welt um über einen experimentellen Workshop an der HKB zu sprechen, als sie gemeinsam mit Kolleg*innen der HKB die Gestaltung und Rhetorik des Brettspielklassikers “Catan” (vormals “Die Siedler von Catan”) analysiert haben. In der “Antragserotik” schließlich betreten die beiden gewohnte Gefilde und erzählen von ihrer Frühschicht im Politforum Bern, wo sie bei Wein und Bier im Käfigturm mit ihrem Publikum über die Darstellung von KI in digitalen Spielen diskutieren und die Frage aufstellen, was unsere Gesellschaft aus diesem populärkulturellen Diskurs lernen kann.