„Das Schrebergarten-Paradoxon“ taucht tief in die Absurditäten deutscher Ordnungsliebe ein. Luke Stuckberry erzählt von Peter Prengelmeyer, der zwischen Bierwampe, Couch und penibel gepflegtem Schrebergarten über Macht, Kontrolle und das paradoxe Verhältnis der Gesellschaft zu Raum, Regeln und Glück sinniert.
Eine Satire über Vorschriften, Ordnung und die kleinen Freuden, die nur existieren dürfen, wenn niemand hinsieht. Zwischen korrekt geschnittenen Hecken, absurden Vereinsversammlungen und dem Mangel an Wohnraum entfaltet sich ein stiller, beißender Kommentar auf eine Gesellschaft, die Menschen bändigt, während sie Gärten kultiviert. Lakonisch, präzise und bitterkomisch – Proletenprosa wie ein Spiegel voller Hecken.