April 2022, Nordosten Baden-Württembergs: Ein blickdichter Holzzaun, Wachhunde und ein Einsiedlerhof, der sich vom Rechtsstaat losgesagt hat. Was als Einsatz zur Sicherstellung einer Schusswaffe beginnt, markiert den Endpunkt einer radikalen Abwärtsspirale.
Im Fokus: Heiko Peters. Einst Staplerfahrer und Kampfsportler, danach verschuldet und tief verstrickt in ein Netz aus Reichsbürger-Ideologie und absurden Verschwörungsmythen. Von „Kinderblut“ bis hin zu „Chemtrails“ – Peters lebt in einer Welt, in der die Bundesrepublik nur eine Firma ist und Beamte persönlich haftbar gemacht werden.
In Teil 1 unseres großen Finales blicken wir gemeinsam mit Dr. Sarah Pohl von der Zentralen Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen BW (Zebra BW) und Reichsbürgerexpertin Verena Fiebig hinter den blickdichten Zaun des Gehöfts und tief hinein in die Welt der Verschwörungserzählungen:
👉 Die Krise: Wie aus beruflichen Misserfolgen ein Hass auf „das System“ wurde.
👉 Die Parallelwelt: Warum Heiko Peters seine Nachbarn vor Würmern in Masken warnte, an Verschwörer glaubte, die in einer staatsfeindlichen Gewaltbereitschaft mündete.
👉 Die Vorwarnung: „Man hat euch 1989 davonkommen lassen, das nächste Mal wird das nicht passieren.“
Erfahrt, wie sich ein Mann mitten in der schwäbischen Idylle so weit radikalisieren konnte, dass der Einsatz im längsten Kriegswaffeneinsatz auf deutschem Boden seit der RAF endete.
Quelle: OLG Stuttgart
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