Es gibt den Jäger und es gibt die Beute. Manchmal wird der Jäger zur Beute und manchmal wird die Beute zum Jäger, doch bleiben die fundamentalen Rollen gleich. In Gesellschaften, die Nahrung im Überfluss, permanente Geborgenheit, Selbstverwirklichung von Kindheit an sowie klar definierte Normen, Regeln und Tugenden als selbstverständlichen Bestandteil des Lebens wähnen, wird dies schnell vergessen. Bricht all das weg, so öffnet die hässliche Fratze der Gewalt abermals ihre düster funkelnden Augen.
Sie, die sie seit Jahrtausenden völlig auf sich allein gestellt und ohne äußere Unterstützung durch die tiefste Dunkelheit des Alls streifen, haben diesen Umstand nicht nur verstanden, sondern regelrecht verinnerlicht. Ja, man könnte meinen, ihr gesamtes Schaffen ist um diese Erkenntnis gestrickt. Wenn sie etwas haben wollen, so nehmen sie es sich. Seien es nun wertvolle Artefakte, unentbehrlicher Treibstoff, Batterien an Schiffsmunition oder aber die elenden Menschlein selbst, die eben jene wieder und wieder unter Peitschenhieben in riesige Kanonenrohre hieven müssen. Du kannst das ja ruhig als grausam oder ungerecht empfinden, doch für sie, die in den Tiefen lauern, bedeuten diese abstrakten Konzepte nichts. Beute ist Beute.
Auch nach all den Jahrtausenden der menschlichen Entwicklung, von der Erfindung des Rads, über die Errungenschaften der Aufklärung, bis hin zur Besiedelung unserer gesamten Galaxie, blieb das Urprinzip unter einem hauchdünnen zivilisatorischen Schleier unangetastet bestehen: Jagen und gejagt werden. Lasst eure Herzen ein wenig erkalten und akzeptiert, was ihr nicht ändern könnt. Begebt euch mit uns in die Tiefen der Leere, in die ultimatve Endstufe der Thalassophobie. Genau dort befinden sich ihre Jagdgründe: Ultimative Prädatoren, Haie im Astartesgewand; die Carcharodons Astra!
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