Ratgeber-Literatur, Social Media und manche Coachenden rufen uns zu „gesunden Grenzen“ auf. Doch was sind gesunde Grenzen? Die, die ich lautstark um jeden Preis schütze?
Steile Hypothese: Was, wenn nicht alles, was sich unangenehm anfühlt, eine Grenze ist? Und was, wenn nicht alle Grenzen geschützt werden müssen?
In dieser Folge spreche ich über „stimmige Abgrenzung“. Es geht darum, wie du deine Grenzen erkennst und ihre Relevanz beurteilst – um dann einen für dich passenden Umgang mit ihnen zu wählen. Ganz recht – „zu wählen“. Denn auch zwischen Selbstschutz und Selbstaufgabe liegt ein Raum, in dem du gestalten kannst.
Dafür stelle ich ein neues Grenzen-Modell vor und zeige, wo Gestaltung möglich ist und wo nicht. Dazu gibt es praktische Reflexionsfragen und viele Aha-Momente für alle, die klarer für sich einstehen wollen, ohne sich selbst oder andere vor den Kopf zu stoßen.
[Musik: Weekend Days (Cut Version) by Universfield -- https://freesound.org/s/698302/ -- License: Attribution 4.0]