Listen

Description

Steuerklärung, Darmkrebsvorsorge, Klimakrise – und trotzdem sollen wir ständig gut drauf sein? Stimmt’s noch?

Das Leben ist kein Ponyhof, auch nicht mit Mindset-Arbeit. Deshalb spreche ich diesmal darüber, wie toxisch der Hype auf „good vibes only“ und Positivität sein kann – im Privatleben und im Coaching.

Ich betrachte, wie sich der Druck zum Glücklichsein äußern kann, welche Risiken er mitbringt und wie wir durch Achtsamkeit und WERTvolles Handeln dagegen angehen können. Denn mal ernsthaft: Mit Geduld kannst Du Scheiße vielleicht zu Bonbons formen – aber willst Du sie wirklich essen?

[Musik: Weekend Days (Cut Version) by Universfield -- https://freesound.org/s/698302/ -- License: Attribution 4.0]

_______

Hier die erwähnten Bücher:

- Cabanas, Edgar, Illouz, Eva (2019): „Manufacturing Happy Citizens: How the Science and Industry of Happiness Control Our Lives.” Cambridge, UK: Polity Press.

- Davies, William (2015): „The Happiness Industry: How the Government and Big Business Sold us Well-Being.“ London: Verso.

- Ehrenreich, Barbara (2009): „Bright-sided: How the Relentless Promotion of Positive Thinking Has Undermined America.“ New York: Metropolitan Books.

- Hayes, Steven C., Strosahl, Kirk D., Wilson, Kelly G. (2012): „Acceptance and Commitment Therapy: The Process and Practice of Mindful Change.“ 2. Auflage. New York: Guilford Press.

- Seligman, Martin E.P. (2012): „Flourish – Wie Menschen aufblühen: Die positive Psychologie des gelingenden Lebens.“ München: Kösel-Verlag.

- Welwood, John (2010): „Pschotherapie und Buddhismus – Der Weg persönlicher und spiritueller Transformation.“ Freiburg: Arbor Verlag.